KI-News · KW 10/2026
OpenAI erhält Zusagen über 110 Mrd. Dollar, Google startet Nano Banana 2
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Amazon, NVIDIA und SoftBank sagen OpenAI insgesamt 110 Mrd. US-Dollar zu. Zugleich bauen Amazon und OpenAI ihre AWS-Zusammenarbeit aus. Google bringt Nano Banana 2 in Gemini, die Suche und seine API; Perplexity Computer verteilt längere Aufgaben auf 19 Modelle. Samsung installiert Perplexity auf der Galaxy-S26-Serie vor, Codex verbindet Design und Code mit Figma, und Claude Code speichert Projektwissen für spätere Sitzungen.
OpenAI erhält Investitionszusagen über 110 Mrd. US-Dollar
Amazon, NVIDIA und SoftBank sagen OpenAI neues Kapital zu. Zugleich bauen Amazon und OpenAI ihre AWS-Zusammenarbeit aus.
OpenAI gab am 27. Februar 2026 neue Investitionszusagen über 110 Mrd. US-Dollar bekannt. Amazon, NVIDIA und SoftBank tragen die Runde; sie bewertet OpenAI vor dem neuen Kapital mit 730 Mrd. US-Dollar.1 Amazon und OpenAI erweitern zugleich ihre mehrjährige AWS-Vereinbarung um 100 Mrd. US-Dollar über acht Jahre. Dabei soll OpenAI Amazons Trainium-Chips nutzen.2
AWS wird exklusiver externer Cloud-Vertriebspartner für OpenAI Frontier, eine Plattform zum Aufbau und Betrieb von KI-Agenten in Unternehmen.2 OpenAI plant außerdem mit NVIDIA 3 Gigawatt Rechenleistung für Inferenz und 2 Gigawatt für Training auf Vera-Rubin-Systemen.1 Die Finanzierungsrunde bleibt für weitere Investoren offen.1 Amazons zugesagte 50 Mrd. US-Dollar fließen nicht vollständig sofort: Auf anfänglich 15 Mrd. US-Dollar sollen weitere 35 Mrd. US-Dollar folgen, wenn vereinbarte Bedingungen erfüllt werden oder OpenAI an die Börse geht.3
Was das für Unternehmen bedeutet
Wenn du OpenAI-Dienste für dein Unternehmen prüfst, beziehe AWS künftig in die Planung ein. Vergleiche Verfügbarkeit, Vertragsbedingungen und Kosten, bevor du Arbeitsabläufe auf die erweiterte Infrastruktur ausrichtest.
Google bringt Nano Banana 2 in Gemini, Suche und API
Googles Bildmodell Nano Banana 2 soll Funktionen der Pro-Version mit höherer Geschwindigkeit verbinden. Der Rollout umfasst unter anderem Gemini, die Suche und Entwicklerplattformen.
Google hat am 26. Februar Nano Banana 2 vorgestellt. Das Bildmodell trägt die technische Bezeichnung Gemini 3.1 Flash Image und erzeugt und bearbeitet Bilder. Es wird in der Gemini-App, in der Google-Suche, in Google Ads und in Flow eingeführt. Für Entwickler ist es über die Gemini API in AI Studio und Vertex AI zunächst als Preview verfügbar.12
Google positioniert das Modell als Verbindung von Funktionen der Pro-Version mit der Geschwindigkeit eines Flash-Modells. Dazu nennt das Unternehmen eine bessere Umsetzung von Anweisungen und die Nutzung aktueller Webinformationen bei der Bilderstellung.13 In der Gemini-App ersetzt Nano Banana 2 das bisherige Pro-Modell in den Modi Fast, Thinking und Pro. Für Unternehmen ist die API-Verfügbarkeit relevant; konkrete Bildpreise gehen aus den vorliegenden Angaben jedoch nicht hervor.12
Was das für Unternehmen bedeutet
Wenn du Bilder über die Gemini API erzeugst, plane Tests mit Nano Banana 2 ein und prüfe Bildqualität sowie Laufzeit für deine Motive. Kläre vor dem produktiven Einsatz die API-Kosten und die Bedingungen der Preview.
Perplexity Computer koordiniert 19 KI-Modelle für längere Arbeitsabläufe
Perplexity Computer verteilt Aufgaben auf spezialisierte Modelle. Zum Start war der Dienst im Web für Max-Abonnenten verfügbar.
Perplexity hat Computer am 25. Februar vorgestellt. Der Dienst soll Projekte von der Recherche über Gestaltung und Programmierung bis zur Bereitstellung in dauerhaften Arbeitsabläufen bearbeiten. Zum Start war er im Web für Abonnenten von Perplexity Max verfügbar. Perplexity beschreibt Computer als System, das Teilaufgaben an spezialisierte Agenten verteilt und dafür 19 Modelle koordiniert. Die Ausführung erfolgt in abgeschotteten Umgebungen.123
Damit erweitert Perplexity sein Angebot über die Suche hinaus auf die Bearbeitung mehrstufiger Aufgaben. Anders als ein einzelner Chatbot soll Computer Aufgaben über mehrere Modelle hinweg organisieren und Ergebnisse zu einem Projekt zusammenführen.14 Für Unternehmen ist dabei wichtig, Ausgaben und Berechtigungen zu kontrollieren: Perplexity sieht nutzungsabhängige Preise, Ausgabenlimits und eine optionale Modellauswahl für Teilagenten vor.5
Was das für Unternehmen bedeutet
Wenn du längere Aufgaben automatisierst, teste Computer zunächst mit klar begrenzten Projekten. Setze Ausgabenlimits und prüfe Ergebnisse sowie Zugriffsrechte, bevor du produktive Abläufe damit verbindest.
Samsung integriert Perplexity tief in die Galaxy-S26-Serie
Perplexity ist auf der Galaxy-S26-Serie vorinstalliert und kann auf mehrere Samsung-Apps zugreifen. Bixby und Gemini bleiben ebenfalls Teil des Angebots.
Samsung hat Perplexity am 26. Februar als vorinstallierten KI-Assistenten für die Galaxy-S26-Serie angekündigt.12 Die Integration reicht über eine eigenständige App hinaus: Perplexity kann laut Anbieter auf Samsung Notes, Calendar, Gallery, Clock und Reminders zugreifen und Informationen in diesen Apps lesen und bearbeiten.1 Außerdem liefern Perplexity-APIs Funktionen für Bixby und Samsung Internet.3 Damit ist der Dienst nicht nur eine zusätzliche Such-App, sondern in Funktionen des Smartphones eingebunden.13
Samsung setzt bei der neuen Gerätegeneration weiterhin auf mehrere Assistenten: Neben Perplexity nennt das Unternehmen Bixby und Gemini.2 Nutzer erhalten so eine weitere Option für Anfragen und Abläufe über mehrere Apps hinweg; Gemini bleibt Teil des Angebots.12 Für die Nutzung von Perplexity sind eine Netzverbindung und ein Perplexity-Konto erforderlich.4
Was das für Unternehmen bedeutet
Wenn du mobile KI-Assistenten für Teams prüfst, teste konkrete Abläufe zwischen den unterstützten Apps statt nur die Suchfunktion. Kläre vor dem Einsatz, welche App-Berechtigungen und Konten erforderlich sind.
Quellen (4)
- 1 Perplexity Computer, Perplexity on Samsung Galaxy S26 perplexity.ai
- 2 Samsung Unveils Galaxy S26 Series: The Most Intuitive Galaxy AI Phone Yet - Samsung Global Newsroom news.samsung.com
- 3 Perplexity APIs deliver powerful AI to the world's largest ... perplexity.ai
- 4 [Galaxy Unpacked 2026] A First Look at the Galaxy S26 Series: Samsung’s Most Intuitive AI Phone Yet - Samsung Newsroom U.K. news.samsung.com
OpenAI und Figma verbinden Codex mit Design und Code
Codex kann Entwürfe an Figma übergeben und Figma-Designs für die Umsetzung in Code nutzen. Die Verbindung läuft über Figmas MCP-Server.
OpenAI und Figma haben am 26. Februar 2026 eine Verbindung zwischen Codex und Figma vorgestellt. Nutzer können aus ihrer Arbeit in Codex Entwürfe in Figma erzeugen und Figma-Designs umgekehrt als Grundlage für die Umsetzung in Code verwenden. Die Verbindung nutzt Figmas MCP-Server als Schnittstelle zwischen den Werkzeugen. Beide Unternehmen stellten den neuen Arbeitsablauf ab dem Tag der Ankündigung vor.12
Damit sollen Design und Entwicklung leichter zwischen Figma und Codex wechseln können, statt nur fertige Entwürfe an die Programmierung zu übergeben.12 Figma verbindet seine Designwerkzeuge auch mit anderen KI-Programmierassistenten.3 Ob der Ablauf für ein Team passt, hängt weiterhin davon ab, wie gut erzeugte Entwürfe und Code zu seinen Anforderungen passen. Preise und konkrete Zugangsbeschränkungen nennen die Ankündigungen nicht.12
Was das für Unternehmen bedeutet
Wenn du Codex und Figma nutzt, teste den Austausch an einem bestehenden Design und prüfe das Ergebnis in beide Richtungen. Kläre vor einem breiteren Einsatz, welche Funktionen deinem Team zur Verfügung stehen.
Claude Code merkt sich Projektwissen über Sitzungen hinweg
Claude Code speichert nützliche Erkenntnisse aus der Arbeit an einem Projekt automatisch. Bei späteren Sitzungen kann der Assistent darauf zurückgreifen.
Claude Code kann seit Ende Februar nützliche Informationen aus der Arbeit an einem Projekt automatisch speichern und in späteren Sitzungen wieder verwenden. Dazu gehören Projektkontext, Hinweise zur Architektur und Lösungen für wiederkehrende Fehler. Die Funktion ist in Claude Code standardmäßig aktiviert. Sie schreibt ihre Notizen in lokale Markdown-Dateien; MEMORY.md dient dabei als automatisch gepflegter Speicher.12
Der neue Speicher unterscheidet sich von CLAUDE.md: Diese Datei bleibt für Anweisungen gedacht, die Nutzer selbst festlegen. Die automatisch erstellten Notizen sind projektspezifisch und kein gemeinsamer Wissensspeicher für ein Team. Damit kann Claude Code bei längeren Vorhaben auf frühere Erkenntnisse zurückgreifen, ohne dass Nutzer denselben Kontext in jeder Sitzung erneut erklären müssen. Welche Informationen dauerhaft als verbindliche Projektregeln gelten sollen, gehört weiterhin in die bewusst gepflegten Anweisungen.2
Was das für Unternehmen bedeutet
Wenn du Claude Code für längere Projekte nutzt, prüfe regelmäßig die automatisch gespeicherten Notizen auf veraltete oder falsche Annahmen. Halte verbindliche Teamregeln weiterhin ausdrücklich in `CLAUDE.md` fest.
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